Hintergrund

Mit rund 258 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2016 ist die Logistikbranche der drittgrößte Wirtschaftszweig in Deutschland. Eine Vielzahl von Expertenschätzungen geht von einem sehr starken Wachstum des Güterverkehrs in Deutschland innerhalb der nächsten Jahre aus. Dementsprechend wird sich die Bedeutung der Logistikwirtschaft weiter vergrößern. Viele gesellschaftliche und technologische Entwicklungen stellen die Logistik jedoch vor neue Herausforderungen. Beispielsweise führt das Outsourcing von Produktionsprozessen dazu, dass Güterströme genau aufeinander abgestimmt werden müssen (Just-in-time-Prinzip). Gleichzeitig hat die zunehmende Individualisierung einzelner Sendungen, wie beispielsweise im Onlinehandel, einen massiven Anstieg an Lieferungen zur Folge, deren Ströme nur noch mit Mitteln modernster Technik beherrscht werden können. Supply Chains einer global verteilten Wertschöpfung mit weltweit standardisierten Produkten, wie z.B. in der Automobilindustrie, erstrecken sich heute über viele Länder und Kontinente. Dadurch rücken auch Effizienzpotenziale in den Fokus, die sich nur bei der Planung und Steuerung der gesamten globalen Materialströme erkennen und nutzen lassen.

Diese Trends resultieren in räumlich verteilten und hochkomplexen Logistiknetzwerken mit sehr hohen Ansprüchen an die Genauigkeit. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden und den genannten Herausforderungen erfolgreich zu begegnen, benötigt die Logistikbranche modernste Technologien und Methoden aus der Forschung. Die langjährigen Partner 4flow und COGA erforschen deshalb aktuelle mathematische Optimierungsverfahren und erarbeiten effiziente Lösungen für die logistische Praxis.